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Geschichte der doppelten Buchhaltung
buchen.ch - Geschichte doppelte Buchhaltung
Grösse
16 Seiten A4, 930 KB
Autor
Reto Sutter (buchen.ch)
Inhalt
Das PDF gibt einen Überblick zur Entwicklung des Systems der doppelten Buchhaltung seit dem 7. Jahrtausend v. Chr. bis heute - inklusiv Exkurs zur Bedeutung in Lehre.
Die Informationen eignen sich für ein fächerübergreifendes Arbeiten: Wirtschaft verknüpfen mit Fächern wie Geschichte oder Bildnerisches Gestalten.
Zielgruppen
*Kaufmännische Grundbildung (KV, BMS)
*Gymnasium
*Fach(hoch)schule
*Universität
*Weiterbildung
*Selbststudium
 
Kaufmannsfrau bei der Buchführung um 1722
 
     
  Buchen eine Kulturtechnik  
     
  Ist Geld eine Erfindung des Teufels oder eine der wichtigsten Innovationen der Menschheit? Darüber lässt sich philosophieren. Jedenfalls führten bereits die Babylonier um 3000 v. Chr. Verzeichnisse über ihren Geld- und Güterverkehr.* Es war eine Grundform der heutigen Buchführung, des Rechnungswesens. In diesem ist das «Buchen» die Basis der Buchhaltung und damit das 1x1 des Rechnungswesens, das sich unabhängig von der Wirtschaftsordnung zu einem zentralen Instrument der Führung entwickelte.  
     
  Das Rechnungswesen kann ungeachtet der persönlichen Einstellung zum Geld als Spiel für den Geist betrachtet werden. Doch auch ein Spiel gewinnt nur, wer die Regeln kennt und trainiert.   
     
       
  * Der Austausch von Gütern gehört seit jeher zum Leben der Menschen. Im Lauf der Zeit wurde der Naturaltausch durch das Geld erleichtert: Geld wurde Zahlungsmittel (Tausch), Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel die drei Funktionen des Geldes. Bereits um 600 v. Chr. tauchten erste Goldmünzen (Metallgeld) auf. Im 12. Jhd. öffneten erste Bankinstitute; im 14. Jhd. kamen in China erstmals Banknoten (Papiergeld) in Umlauf. Seit dem 20. Jhd. ist Geld oft nicht mehr physisch vorhanden, sondern existiert in Form von Buchgeld.